Webdesign: Die Kraft der Farben für den Verkauf

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Eine saubere, ordentliche Programmierung im Webdesign ist das eine – das eigentliche Design, die Kraft der Farben, Formen und Ausrichtungen eine ganz andere. Wieso verkauft die eine Webseite viel besser als eine andere, obwohl beide mit ganz ähnlichen Textinhalten und Funktionalitäten aufwarten können?

Die Farben sind ein möglicher Punkt, der da zu Buche schlägt. Über die Kraft, die Macht der Farben im Design einer Verkaufsseite soll es in diesem Beitrag gehen. Vor allem aber darüber, welche Farben für welche Zielpersonen passen. Denn während die Programmierung an sich natürlich möglichst auf allen Computern gleich gut funktionieren muss – alle Bilder müssen an der gleichen Stelle sein, jedes Menü funktionsfähig sein, jede Anwendung muss auf jedem Betriebssystem mit den gängigsten Browsertypen funktionieren.

Die Farben im Design dagegen sind etwas , dass ganz speziell auf die individuelle Zielperson ausgerichtet werden kann. Natürlich hat potenziell eine bestimmte Gruppe an Personen mit gleichen Interessen auch ähnliche technische Ansprüche an die Ausführung der Verkaufsseite – die Farben sind meiner Erfahrung nach aber wesentlich zuverlässiger.

Farben strahlen die gewünschte Stimmung aus

In der Lichttherapie werden deswegen ganz gezielt Farben ausgewählt, die mit der gewünschten Stimmung verbunden ist. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Webdesignern oder Kommunikationsprofis können Sie als Unternehmer mit Verkaufsabsichten die passenden Farben direkt für die gewünschten Stimmungen heraus ziehen.

Ein Beispiel: Nabenhauer Consulting möchte die Bereiche „Elite“, „Emotion“ und „Innovation“ ansprechen. Ausgedrückt wird das durch eine Dreiteilung in der Farbgestaltung. Schwarz, rot und grün dominieren die Farbpalette, Abstufungen ermöglichen eine Abschwächung oder Vertiefung einer bestimmten Richtung. Changierende Flächen spiegeln die Attribute „Facettenreichtum“ und „Ambivalenz“ wider: Attribute, die für ein Beratungsunternehmen immens wichtig sind.
Das Grün bei Nabenhauer Consulting findet sich im Logo des Unternehmens und seiner Webseite wieder. Diese Farbe steht hier für Innovation und Kreativität, je nach Abstufung wird diese Wirkung durch Aufhellung gedämpft oder, bei voller Farbintensität, hervorgehoben.

Abhebung von Produkten durch besondere Farben

Etwas Besonderes muss auch besonders gut hervorgehoben werden. Produkte oder Produktlinien sollten sich also von der Umgebung – dem Shop, der Webseite im Grunddesign – immer abheben.
Für Nabenhauer Consulting hebt sich die Produktserie rund um PreSales Marketing durch die Gestaltung in Rot und Orange ab. Rot: Eine warme, lebendige, kräftige Farbe. Genau richtig für die Aktivierung der Webseiten-Besucher, als Eye-Catcher für Headlines, Grafiken oder in Tabellen. Auch hier wird die Intensität der Farbe gleichzeitig als Intensitätsstufe für die gewünschte Aktivierung der potenziellen Kunden eingesetzt. Optisch ansprechende Materialien – Buchcover, Screenshots von Whitepapern usw. – verkaufen deutlich leichter und besser als Materialien, die unbearbeitet und ohne Farbkonzept auf eine Webseite gestellt werden.

Changierende Flächen spielen für das Farbkonzept von Nabenhauer Consulting eine weitere wichtige Rolle. Sie stehen für die Dynamik, mit der die Unternehmensberatung die Problemstellungen ihrer Kunden angeht – im Gegensatz zu einer statischen, normal flächig gestalteten Farboberfläche wirkt die changierende Gestaltung deutlich bewegter: eben dynamischer.

Für die individuelle Zielperson die passenden Farben finden – unmöglich?

Im PreSales Marketing gibt es keine Zielgruppen wie sie vom klassischen Marketing definiert werden. Stattdessen sind individuelle Zielpersonen im Zentrum jeder Marketing-Aktivität: Denn Personen kaufen Ihre Produkte, nicht fiktive, nach Wahrscheinlichkeiten und Statistiken berechnete Personengruppen. Für eine einzelne Person eine Webseite zu designen ist natürlich illusorisch, aber aus eigener Erfahrung mit meinen Unternehmen kann ich Ihnen sagen, dass es viele verschiedene Personen gibt, die mit gleichen Interessen und gleichen Vorlieben genau die sind, für die Ihr Produkt die Lösung eines Bedarfs darstellt.

Stellen Sie sich vor, Sie vertreiben ein bestimmtes Handy. Im klassischen Marketing würde das Handy vielleicht in den Bereich Unternehmer oder Manager eingruppieren. Die Frau in Erziehungszeit mit Spaß an moderner Elektronik, der Handwerker mit Interesse an Mobile-Gaming in der Pause – sie würden in dieser klassischen Eingruppierung fehlen. Während das klassische Marketing bestimmte Alters- und Einkommensgrenzen als Rahmenbedingungen definiert, nutzt PreSales Marketing die Interessen und vorhandenen Bedürfnisse der potenziellen Kunden um passende Angebote zu definieren. Entsprechend unterscheidet sich auch die Farbgestaltung: Für den Unternehmer im klassischen Marketing kommen wohl kühle, neutrale Farben in Frage. Im PreSales Marketing verkauft sich so ein vielschichtiges Produkt wie ein mit allen technischen Raffinessen ausgestattetes Handy wohl eher mit anderen Farben: frisch, leuchtend, mit Ausdruck für die Innovation, die hinter dem Produkt steht.

Besonders einleuchtend ist hier, dass für den Entwurf eines passenden Designs Profis ans Werk gehen müssen. Die richtige Zuordnung der passenden Farben zu den Interessen der Personen – wenn Sie hier besondere Sorgfalt walten lassen, spricht Ihre Unternehmensseite schon unbewusst genau die richtigen Emotionen an. In Kombination mit weiteren Marketingstrategien, beispielsweise aus dem PreSales Maketing, ergibt dann ein stringentes System, dass Ihnen automatisch neue Kunden einbringt. Vertrieb auf Autopilot!

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